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Aktuelles

Verlängerung des erhöhten Kilometergeldes bis Ende 2010

Als Ausgleich zu den gestiegenen Treibstoffpreisen wurden mit 1.7.2008 das Kilometergeld, das Pendlerpauschale sowie der Pendlerzuschlag erhöht. Die Erhöhung sollte 2009 auslaufen, wird nun aber bis Ende 2010 verlängert.

Kilometergeld

PKW

Für jede mitbeförderte Person

Motorrad bis 250 cm3

Motorrad über 250 cm3

KM-Geld

0,42

0,05

0,14

0,24

Kilometergeld kann maximal für die ersten 30.000 Kilometer angesetzt werden. Bei Fahrten von mehr als 30.000 Kilometern im Jahr kann entweder das amtliche Kilometergeld für 30.000 Kilometer oder die tatsächlich nachgewiesenen Kosten für die gesamten beruflichen Fahrten geltend gemacht werden. Mit dem Kilometergeld gelten insbesondere folgende Aufwendungen als abgegolten:

• Abschreibung
• Treibstoff
• Öl, Service- und Reparaturkosten auf Grund des laufenden Betriebes
• Zusatzausrüstungen (Winterreifen, Autoradio, Navigationsgeräte, etc.)
• Steuern, (Park-)Gebühren, Mauten, Autobahnvignette
• Versicherungen aller Art (einschließlich Vollkasko-, Insassenunfall- und Rechtsschutzversicherung)
• Mietgliedsbeiträge bei Autofahrerclubs
• Finanzierungskosten

Pendlerpauschale pro Jahr

bis 20 km

20 – 40 km

40 – 60 km

über 60 km

kleine Pendlerpauschale

€ 630

€ 1.242

€ 1.857

große Pendlerpauschale

€ 342

€ 1.356

€ 2.361

€ 3.372

Bei dem kleinen Pendlerpauschale ist ausschließlich die Entfernung zwischen Wohnung und Arbeitsstätte maßgeblich und kann erst ab einer Entfernung von 20 Kilometern geltend gemacht werden. Das große Pendlerpauschale ist anzuwenden, wenn die Benützung eines Massenbeförderungsmittels zwischen Wohnung und Arbeitsstätte zumindest hinsichtlich der halben Fahrtstrecke nicht zumutbar ist.

Zuschlag zum Pendlerpauschale

Bei Personen, deren Einkommen unter der Besteuerungsgrenze liegt und die mindestens in einem Kalendermonat Anspruch auf das Pendlerpauschale haben, erhöht sich die Gutschrift vom Finanzamt auf bis zu € 240.

Weitere Artikel aus Ausgabe 02/2010

Sind Mietverträge per Mail gebührenpflichtig?

Der Unabhängige Finanzsenat hat entschieden, dass eine Gebührenschuld nur dann entstehen kann, wenn das elektronisch festgehaltene Dokument auch auf Papier ausgedruckt wird.

Kleinunternehmerregelung und Betriebsbeendigung

Endet ein Unternehmen, so erlischt auch eine abgegebene Verzichtserklärung für die Kleinunternehmerregelung. Wird später eine unternehmerische Tätigkeit von derselben Person wieder aufgenommen, ist neuerlich eine Verzichtserklärung abzugeben, es sei denn, es war nur eine zeitlich befristete Unterbrechung geplant.

Sofortiger Vorsteuerabzug auch bei geplantem Grundstücksverkauf

Der Verwaltungsgerichtshof (VwGH) hat entschieden, dass dem Unternehmer auch für geplante Liegenschaftsverkäufe der Vorsteuerabzug sofort zu gewähren ist.

Das optimale Bankgespräch

In Krisenzeiten sind Banken bei der Vergabe von neuen Krediten, ja selbst bei der Verlängerung der Kreditlinien gegenüber langjährigen Kunden, sehr zurückhaltend. Eine offene und regelmäßige Kommunikation mit der Bank trägt aber zu einer stabilen, Vertrauen aufbauenden Bankbeziehung bei und sichert so den wichtigen Zugang zu Liquidität.

Erleichterte elektronische Firmenbucheingabe

Von der Voraussetzung einer notariellen Beglaubigung sind einige Firmenbuchanmeldungen ausgenommen. Sie können durch den Unternehmer in Papierform oder über die Homepage des Justizministeriums vorgenommen werden.

Gastronomie und Hotellerie: Beherbergung oder Geschäftsraumüberlassung?

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Außenhandel: Verpflichtung zu EORI-Nummer seit 1.1.2010

Wie bereits angekündigt, ist seit 1.1.2010 für alle Wirtschaftsbeteiligten, die zollrelevante Tätigkeiten durchführen, die Verwendung einer EORI-Nummer verpflichtend vorgesehen. Falls Sie bis jetzt noch keine EORI-Nummer beantragt haben, können Sie das auch während der Abwicklung des ersten zollrechtlich relevanten Vorgangs 2010 noch nachholen.

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